Autorenarchiv

September 2013

Durchs Moosbachtal

 

Trotz Nieselregen trafen sich acht unentwegte Wanderer am späten Vormittag zur Fahrt nach Dahn. An der PWV-Hütte Im Schneiderfeld stießen zwei weitere Wanderer aus Bedesbach zur Gruppe und machten sich mit auf den Weg durchs Moosbachtal. Vorbei an vielen Weihern ging es zunächst zur Moosbachquelle. Wegen des Regens zeigten sich die zahllosen Seerosen auf dem Kranzwoog leider sehr zugeknöpft. Dafür sorgte das regnerische und teilweise sehr schwüle Wetter der letzten Tage für einen üppigen Wuchs an Pilzen. Auf einigen Hauensteiner Tischen werden Pfifferlinge aus dem Dahner Wald in den nächsten Tagen wohl das Gourmetherz höher schlagen lassen.

Über den Langentaler Hals und das Langental ging es zurück zur Dahner PWV-Hütte, die nach einer Wanderstrecke von etwa zehn Kilometer in zweieinhalb Stunden erreicht wurde. Eine gemütliche Wanderung wurde dort mit zünftigen Pfälzer Gerichten gebührend abgeschlossen.

 

August 2013

Badische Weintour

Ein vollbesetzter Bus startete am Sonntagmorgen pünktlich zu unserer Fahrt in den „goldenen Weinort Durbach“. Das Wetter war uns wohlgesonnen, erst auf der Rückfahrt  gab’s ein paar Regentropfen… Über Germannshof, Weissenburg, Lauterburg, Gambsheim, Achern, Appenweier erreichten wir gegen 10:30 Uhr unser Ziel in Durbach. Eine große Gruppe unserer Mitfahrer schloß sich unserem Wanderführer an, der uns etwa eineinhalb Stunden begleitete und uns Wissenswertes über den Ort zu erzählen wußte. Für unsere kleinere Gruppe wurden zwei Kurztouren angeboten, die auch für jeden Mitwanderer von Interesse war. Bei unserer Einkehr in einem Restaurant fand die gute badische Küche allgemeine Zustimmung unserer Reisegruppe.

Gegen 15 Uhr ging es dann zur Kellereibesichtigung und zur Weinprobe in die bekannte Winzergenossenschaft in Durbach. Unter der fachkundigen und professionellen Führung von Frau Schneider konnten wir einen guten Überblick über das Leistungsvermögen, die Größe und die Qualität dieser Winzergenossenschaft gewinnen. Unser positiver Eindruck hat sich dann bei der anschließenden  Weinprobe bestätigt. Bei sechs angebotenen Weinen in verschiedenen Qualitätsstufen war für jeden Geschmack etwas dabei. Nicht wenige unserer Gruppe nahmen nach der Weinprobe die Gelegenheit war, einige Flaschen der edlen Weine zu kaufen.

Nach unserem Besuch der Winzergenossenschaft ging es zurück übers Elsass. Nach einem schönen Tag in Durbach  waren wir gegen 19:30 Uhr zurück in Hauenstein.

 

Juli 2013

Sommernachtsfest zum 100.

 

Wir kommen aus dem Feiern garnicht mehr heraus! Kaum ist das eine Fest vorbei kam das nächste. Bereits am frühen Nachmittag sorgten unsere altbewährten „Pälzer Buwe“ für gute Laune und erste Tanzversuche beim Sommerfest vor unserer „Hitt“. Im Laufe des Tages füllten sich die Terrassen mit gut gelaunten Gästen und unsere freiwilligen Theken- und Küchenhelfer hatten den ganzen langen Tag alle Hände voll zu tun. Unsere Erwartungen ans Sommerfest wurden weit übertroffen! Am Abend waren rund um die Hütte so viele Menschen in Feierlaune, dass es – trotz großer Getränkevorräte – kurzeitig zu Engpässen kam. Der super Stimmung tat dies keinen Abbruch. Nachschub hatten wir bald besorgt. Besonders freut uns, dass Jung wie Alt am Abend zu uns fand und alle sich von “RockXn” mitreißen ließen. Die Stimmung hätte besser nicht sein können!! Es wurde ausgelassen gefeiert und getanzt.

All unseren Gästen, die das Hundertjährige mit uns gefeiert haben – ob beim Sommerfest „uff de Hitt“ oder beim Bezirkswandertreffen am “Stopper” –  herzlichen Dank. Gleiches gilt für die zahlreichen Helferinnen und Helfer an diesen unvergesslichen Tagen.

PWV-Vorstand Hauenstein

 

 

Auf dem Berliner Höhenweg

 

Die Hochgebirgswandergruppe war in diesem Jahr auf dem Berliner Höhenweg in den Zillertaler Alpen unterwegs. Am Sonntag erfolgte die Anfahrt bis zum Parkplatz Gasthof Breitlaner (1256m) im hinteren Zillertal. Trotz glühender Hitze wurde der Anstieg zum Friesenberghaus (2498m) in sechs Stunden bewältigt. Oberhalb der Baumgrenze hatten wir eine gute Aussicht auf die Gipfel und Gletscher der Zillertaler Alpen. Am 2. Tag war die Bergsteigung des Hohen Riffler (3231m) vorgesehen. Wegen des Wetterumschwungs musste die Besteigung abgebrochen werden. Mit dem einsetzenden Regen erreichten wir die Olpererhütte (2388m). Die ursprüngliche Hütte stammte aus dem vorigen Jahrhundert, war aber 2008 abgerissen und komplett neu errichtet worden. Am 3. Tag war das Wetter wieder besser. Wir stiegen zum Schlegeisspeicher (1782m), einem nach dem 2. Weltkrieg errichteten Stausee, ab und wanderten den See entlang. Anschließend mussten wir zum Furtschlaglhaus (2295m) aufsteigen.

Höhepunkt der Wanderung war die Besteigung des Schönbichlerhorns (3134m). Nach 3 Stunden hatten wir den Gipfel erreicht. An diesem Tag waren viele Wandergruppen unterwegs. So kam es am seilversicherten letzten Teil des Aufstiegs und beim Abstieg zu einigen Staus. Die Aussicht war atemberaubend. Nach weiteren 4 Stunden erreichten wir das Tagesziel, die Berliner Hütte (2042m). Sie stammt aus der Gründerzeit und überrascht durch ihre imposante Innenausstattung. Als eine der großen Hütten des Alpenraums, bietet sie fast 200 Übernachtungsmöglichkeiten. Am 5. Tag erfolgte der Abstieg ins Tal. Nach gut 2,5 Stunden waren wir wieder am Gasthof Breitlaner, und traten, um viele Bergerlebnisse reicher, die Heimfahrt an.

Unser Dank gilt unserem Wanderführer Erich Hettinger, der uns gut durch die Berge und sicher nach Hause gebracht hat.

 

Juni 2013

Bezirkswandertreffen zum Hundertsten

 

Die Anstrengungen der vielen freiwillige Helferinnen und Helfer wurde während und nach dem Festtag durch den überraschend großen Besucherandrang belohnt. Bei gutem Festwetter kamen so viele Gäste von nah und fern, dass wir sogar vor unserem Festzelt Sitzgelegenheiten aufstellen mussten. Groß war die Freude auch über die rund 200 Wanderfreunde aus den Wasgau-Ortsgruppen des PWV.

Dass wir PWVler feiern können ist bekannt: Bereits zum Frühschoppen herrschte im Festzelt ausgelassene Stimmung – dank „Lautenpeter“. Als dann am frühen Nachmittag der Musikverein Hauenstein unter Leitung von Gerald Lambert  ”Bundesliga” spielte, wie Bürgermeister Bernhard Rödig bei seiner Begrüßungsrede lobte, war das Bezirkswandertreffen mit all seinen zahlreichen “Zaungästen” kaum noch zu bremsen. Beklatscht und bejubelt wurden auch die zahlreichen PWV-Besucher und Gratulanten aus dem Bezirk, die von Bezirksobmann Ernst Keller, Hauptwege-/ Markierungswart Kilian Dauer und Raymund Burkhard (1. Vors. PWV-Hauenstein) begrüßt wurden. Die Wimpelträger der einzelnen Ortsgruppen nahmen die Schleifen der Ortgruppe Hauenstein dankend entgegen. Sie werden künftig ihre Vereinstrophäensammlung ergänzen.

Unser Dank gilt allen Gästen sowie unseren zahlreichen Helferin und Kuchenspendern.


 

 

Mai 2013

Burgen-Marathon 2013

 

80 begeisterte Marathon-Wanderer aus Nah und Fer nahmen die Herausforderung an und starteten in Hauenstein, trotz lausigem Wetter, zu unserem 7. „Burgen-Marathon“. Nicht alle schafften die strapaziöse 45,5 km Wegstrecke, die durch die seit Tagen anhaltenden Regenschauer noch schwieriger geworden war. Sehr guten Anklang fand der neue Streckenabschnitt über die Aussichtspunkte Hornstein, Geiersteine und Runder Hut, die am frühen Morgen einen herrlichen Ausblick in die von Nebelschwanden überzogene Bergwelt boten. Die ersten am Ziel unseres Wander-Marathons waren, wie im vergangenen Jahr, Christa und Frank Klappstein. Frisch wie beim Start am frühen Morgen wanderten sie bereits um 14.20 h ins Ziel.Der Erlös des Marathons, den wir wieder zusammen mit dem PWV Wilgartswiesen ausgerichtet haben, geht auch in diesem Jahr an die Förderstätte Wilgartswiesen.Unser besonderer Dank geht an „Ossi Schuhe“ (www.ossi-schuhe.de) in Hauenstein, Edeka Schopfer, das Cramerhaus am Lindelbrunn (www.cramerhaus.de), an Sourceplan GmbH/„WrightSock“ in Landau (www.wrightsock.de) sowie und an alle Helferinnen und Helfer, die unseren Marathon erst ermöglichten. Die Gewinner der drei von Ossi Schuhe gestifteten Hauptpreise gingen an Christa Klappstein aus Stutensee, Hans-Werner Schottmüller aus Wörth und Andreas Spielberger aus Hauenstein.Herzlichen Dank an alle Wanderfreundinnen und -freunde, die einen Erlös von 500 Euro erwandert haben. 


7. April 2013

Jubiläumswanderung 2013

 

Ein Wetter wie schon lange nicht mehr in diesem Frühjahr – zwar noch recht kühl aber strahlend blauer Himmel und das zu unserer Jubiläumswanderung, der ersten Planwanderung von 1913. Was konnten uns die Götter schöneres zu unserem Hundertsten schenken!Mit rund 25 Wanderlustigen ging’s los. Von der Farrenwiese über das Queichtal hoch zu unserem Wanderheim und dann wieder bergab bis zur Schwanheimer Hütte. Von dort aus war’s nicht mehr weit bis Darstein und zum Lindelbrunn wo uns der Vorsitzende mit einem kleine Augenzwinkern eine kurze Rast im Cramerhaus gönnte. Dass dann die Fortsetzung unserer rund 25 Kilometer Jubiläumswanderung Richtung Vorderweidenthal, Lauterschwan, Erlenbach, Seehof bis zur Drachenfelshütte des PWV-Busenberg wohl nicht 1:1 dem historischen Vorbild entsprach, darüber haben wir großzügig hinweggesehen. Sicherlich gingen die ersten Hauensteiner Pfälzerwäldler etwas weichgefedertere Pfade. Fahrradpisten und betonierte Wirtschaftswege gab’s damals sicher noch nicht.

Gelassen sahen wir dem Heute ins Auge und wanderten gut gelaunt bis zu unserem Ziel zu Füßen des Drachenfelses wo uns ein großer Trupp unserer, mit dem Bus angereisten Senioren, freudig empfing.

So mach feiern gute Lauen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung unsere Jubiläumswanderung am 15. Dezember und das große Sommerfest im Stopper Ende Juni.

 

 

 

24. März 2013

Zur Burgruine Guttenberg

Leider konnten sich nur sechs Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zu unserer Burg-Guttenberg-Tour entscheiden. Bei ungemütlicher Wetterlage, der kalte Wind pfiff uns kräftig um die Ohren, war dies keine Überraschung. Zunächst ging’s zum Stäffelsberg-Turm von wo aus wir bei gutem Wetter die Aussicht sicherlich mehr genossen hätten. Die kalten Ohren angelegt ging dann der Fußmarsch vorbei am ehemaligen Westwall zur Burgruine Guttenberg. Und nach rund drei Stunden „Kälterwanderung“ waren wir dann froh zur Abschlussrast im warmen Cramerhaus zu verweilen.